Wroclaw (Breslau)
Breslau, die Hauptstadt Niederschlesiens, ist eine der ältesten und schönsten Städte in Polen. Am Fuße des Sudetengebirges, an der Oder gelegen, gebaut zwischen zahlreichen Nebenflüssen und Kanälen liegt die Stadt einzigartig auf 12 Inseln und 112 Brücken.

 

 

Wroclaw wurde früher wegen seiner Inseln und Brücken als Venedig des Nordens bezeichnet. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Dominsel, der älteste Teil der Stadt,. Die kleine (4,5 ha), in der Näher der Bernsteinroute gelegene Insel, war für Ansiedlungszwecke sehr gut geeignet.  Im Jahre 1000 gründete der König Boleslaw auf der Insel ein Bistum. Kurz danach sind die Kathedrale und das erste Fürstenschloss in Wroclaw gebaut worden.  Im 19. Jh. wurde der Flussarm der Oder zugeschüttet und somit die Insel mit der Stadt verbunden.
 

Zur Dominsel führt die malerische Dombrücke, die erste urkundlich erwähnte Brücke Breslaus. In den reizvollen Winkeln der Insel sind fünf Kirchen verborgen, darunter die älteste Kirche der Stadt, die romanische St. Ägidius-Kirche, die interessant entworfene Kreuzkirche  und die gotische Kathedrale des hl. Johannes d. Täufers, ein architektonisches Meisterstück aus der Hälfte des 14. Jh.
 

Vom Markt gelangt man zur Universität. Das imposante, 1702 gestiftete, zwischen 1728 und 1742 entstandene Gebäude der ehemaligen Jesuitenakademie gilt als Perle des Barock. Entworfen wurde es von Domenico Martinelli und Gabriel Gabrielli. Der Bau vollzog sich unter der Leitung von Blasius Peintner.
In der ersten Etage der Universität befindet sich die Aula Leopoldina, ein Meisterstück der Barockkunst.  Christoph Handtke und Franz Joseph Mangold statteten von 1731 bis 1732 diesen Raum mit einer Reihe von Kaiserstandbildern aus. Von Mangold stammt auch die Büste des Landeshauptmanns Johann Anton Schaffgotsch. Die Deckenfresken im Treppenhaus – eine Apotheose der schlesischen Fürstentümer gestaltete 1734–1735 Felix Anton Scheffler aus München.
Das Rathaus gehört zu den schönsten historischen Baudenkmälern der europäischen Gotik. Es entstand um die Wende des 13. und 16. Jh. an der Kreuzung wichtiger Handelswege, unterstrich die Größe und den Reichtum der Stadt und ist bis heute ihr unverkennbares Zeichen geblieben. Entworfen wurde es von Paul Preuße aus Meißen. An der Ostfassade befindet sich eine astronomische Uhr aus dem 16. Jh., die Mondphasen anzeigt.
Der Breslauer Hauptbahnhof,  der im Still der englischen Neogotik erbaut wurde, und einer der ersten Bahnhöfe Breslaus, dient der Reisenden seit 1856.
Der 1784 vom Fürsten von Hohenlohe angelegte, romantische englische Scheitinger Park umfaßt 115 ha.  Der Park hat seine heutige Gestalt dem weltberühmten Landschaftsgestalter und Architekten Garten Joseph Peter Lenné  zu verdanken.
In der Nähe befindet sich der japanische Garten. Der Garten wurde von dem bekannten Japanologen, Graf Fritz von Hochberg geplant und angelegt. Der Japanische Garten galt als Perle der Weltausstellung 1913.

Die Breslauer Jahrhunderthalle ist ein Beispiel der in Wroclaw entstandenen und ganz Europa beeinflussenden neuen Richtung in der Architektur. Der Bau ist vor allem wegen seiner Ausmaße berühmt. Dieses Bauwerk, das einen Rauminhalt von etwa 300 Tsd. m3, einen Durchmesser von 130 m hat und 42 m hoch ist, hat ein Fassungsvermögen für ca. 20 Tsd. Personen. Das gigantische Gebäude wurde 1913 zum hundertjährigen Jubiläum der Völkerschlacht bei Leipzig errichtet.

 


 

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