Festsitzender Zahnersatz in Polen

Festsitzender Zahnersatz

Festsitzender Zahnersatz ist die eleganteste Lösung bei Zahnverlust, weil er in Funktion, Tragekomfort und Ästhetik den natürlichen Zähnen am nächsten kommt. Im Gegensatz zu herausnehmbaren Voll- oder Teilprothesen bleibt eine festsitzende Versorgung immer im Mund. Das regelmäßige Herausnehmen und Reinigen wie bei einer Prothese fällt damit weg, das Gebiss ist in jeder Lebenssituation vollständig. Festsitzender Zahnersatz wackelt nicht und muss bei Veränderungen des Zahnfleischs oder des Kieferknochens nicht unterfüttert werden.
Als Anker für festsitzenden Zahnersatz dienen entweder die vorhandenen eigenen Zähne oder Zahnimplantate, mit denen die dritten Zähne fest verschraubt sind.
Gibt es bereits eine oder mehrere Zahnlücken, dann kann der Zahnarzt diese Lücken mit einer Zahnbrücke schließen. Dabei werden die benachbarten Zähne zu den äußeren Pfeilern der Brücke. Zwischen die Kronen auf den beiden Brückenpfeilern wird ein sogenanntes Brückenglied eingesetzt.
Die Zahnärzte der Zahnklinik SoftDentis in Polen bieten hochqualitativen preiswerten festsitzenden Zahnersatz in verschiedenen Ausführungen an.

Zahnkronen

Die Zahnkrone ist der sichtbare Teil eines Zahnes im Mund. Ist der Zahn durch Karies oder andere Umstände so stark geschädigt, dass er durch herkömmliche Füllungen nicht mehr repariert werden kann, muss er mit einer künstlichen Zahnkrone versehen werden.
Die Krone ersetzt die fehlenden Teile des Zahns und fasst die noch erhaltene Zahnsubstanz ein. Dadurch schützt und stabilisiert die Krone den Zahn, sie hält die Nachbarzähne an ihrem Platz und stellt den notwendigen Gegenbiss her.
Wenn es natürliche Zähne sind, werden sie zum Überkronen abgeschliffen.

Provisorische Kronen

Das Beschliefen eines Zahnes wird in der Regel unter örtlicher Betäubung vorgenommen. Ist der Zahn seines natürlichen Schutzes, des Schmelzes beraubt, wird er empfindlicher gegen äußere Einflüsse wie Kälte, Wärme, Saures oder Süßes.

Um dem Patienten die Übergangszeit bis zur Fertigstellung des endgültigen Zahnersatzes zu erleichtern, fertigt der Zahnarzt eine provisorische Krone an.

Das Provisorium schützt den beschliffenen Zahn vor bakteriellem Befall, mechanischer Beschädigung und thermischen Reizen.

Vollgusskronen

Vollgusskronen finden ihre Anwendung vor allem im nicht sichtbaren Seitenzahnbereich. Sie bestehen vollständig aus einer mettalischen Legierung.

Das Legierungsangebot reicht vom Nicht-Edelmetall bis zur hochwertigen biokompatiblen Gold-Platin-Legierung. Vollgusskronen zeichnen sich durch lange Haltbarkeit und gute Verträglichkeit aus.

Verblendkronen

Aus ästhetischen Gründen kann die Außenfläche einer Krone ganz oder teilweise zahnfarben verblendet werden. Zur Verblendung werden Porzellan oder Kunststoffe verwendet.
Keramisch verblendete Kronen haben den Vorteil, sehr stabil und langlebig zu sein. Durch den zahnfarbenen Überzug sind sie sehr ästhetisch und eine gute Alternative zu Vollgusskronen.
Bei der Vollverblendung wird der komplette Metallkern mit Keramik ummantelt und bei der Teilverblendung ist nur der außen sichtbare Teil mit einer Keramikschicht versehen.

Wenn klinische Gründe nicht dagegen sprechen, sollte immer eine keramische Verblendung angestrebt werden, denn sie ist ästhetischer, farbbeständiger und haltbarer.

Vollkeramikkronen

Die Vollkeramikkrone stellt heute das Optimum an Ästhetik im Vergleich zu einem natürlichen Zahn dar. Sie ist bei guter Herstellung im zahntechnischen Labor selbst für einen Fachmann kaum von den eigenen Zähnen zu unterscheiden.

Mit einer hundertprozentigen Metallfreiheit wird zudem eine hohe Bioverträglichkeit mit langer Haltbarkeit erzielt.

Vollkeramikkrone hat kein verstärkendes Metallgerüst, dafür liegt sie auf einer rund um den Zahnrechtwinkligen, gleichmäßig breiten Stufe am Zahnhals auf und ist wegen des fehlenden Metallgerüstes etwas bruchgefährdeter als die übrigen Kronen.

Teleskopkronen

Nach dem Prinzip des Teleskops wurde ein einfaches und stabiles Verankerungssystem für herausnehmbaren Zahnersatz entwickelt: die aus zwei Hülsen bestehende Teleskopkrone.

Den Pfeilerzahn bedeckt die fest auf zementierte Primärkrone (Innenteleskop), über die man die am abnehmbaren Zahnersatz angebrachte Sekundärkrone (Außenteleskop) schiebt, bis beide Hülsen durch die Reibung zwischen ihren Passflächen aneinanderhaften.

Mit Teleskopkronen lassen sich sowohl herausnehmbare Modellgussprothesen als auch abnehmbare Brücken verankern.

Zahnbrücken

Brücken setzt der Zahnarzt bei Patienten ein, die kleinere bis mittelgroße Zahnlücken haben. Das Prinzip der Brücke klingt in ihrem Namen mit: Sie überspannt eine Lücke und muss dafür an Pfeilern befestigt werden.

Als Brückenpfeiler dienen die Nachbarzähne links und rechts der Lücke. Sie werden beschliefen und überkront (Brückenanker). Die fehlenden Zähne werden durch so genannte Brückenglieder ersetzt. Brückenanker und Brückenglieder sind zu einer Einheit zusammengefasst.

Die Ausführung einer Brücke kann sehr unterschiedlich sein. Im Frontzahnbereich wird neben der Funktion auch die Kosmetik im Vordergrund stehen.

Hier ist es möglich Kronen und Brücken zu schaffen, die sich vom natürlichen Zahn nicht mehr unterscheiden.

Legierungen

Aufgrund der Materialeigenschaften eignen sich in der Zahnmedizin – mit Ausnahme von Titan – nur Metalle in Form von Legierungen (einer Mischung aus mehreren Metallen). Edelmetalle (Gold, Platin) oder Titan zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr beständig gegen Feuchtigkeit, Säuren und Laugen sind.

Edelmetallfreie Legierungen (NEM) enthalten überwiegend Kobalt, Wolfram, Molybdän, Silizium, Mangan. Die NEM-Legierung ist unverzichtbar für den Gaumen – Zungenbügel sowie für Klammern bei herausnehmbaren Prothesen. Kann aber auch als Gerüst für festsitzende Brücken verwendet werden.

Hochgoldartige Legierungen enthalten überwiegend Gold, Platin und Palladium, dazu geringe Mengen am Silber, Kupfer, Zink, Indium. Nachteil: sehr hohe Kosten (von ca. 60 Euro /Gramm).

Eine Krone/Brückenglied enthält zwischen 1,5 – 3 g. Metall. Eine Teleskopkrone kann zwischen 4 und 8 Gramm wiegen.

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